Jesus Christus spricht: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“.

Am 27. Januar 2021 waren wir zu zweit hier, in der Evangelischen Versöhnungskirche auf dem Gelände des einstigen Konzentrationslagers Dachau. Wir wollten am Ort der Verbrechen an die Opfer und an den 76. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz erinnern.

Mein Name ist Björn Mensing. Ich bin Pfarrer dieser Kirche. Und hinter der Kamera ist Diakon Frank Schleicher dabei. Er filmt unser Gedenken, damit Interessierte sich die Aufzeichnung zu Hause ansehen können. Wegen der Corona-Pandemie ist die Gedenkstätte derzeit geschlossen. Öffentliche Gottesdienste und Veranstaltungen sind leider nicht möglich.

Unser besonderer Gruß gilt Ihnen, den KZ-Überlebenden, den alliierten Befreiern und Ihren Familien. Wir wissen, dass einige von Ihnen diese Andacht zu Hause sehen. Das ist für uns eine große Ehre und Freude, und nicht selbstverständlich – angesichts der Verstrickung der deutschen Kirchen damals.

So wende ich mich, auch mit meiner eigenen Familiengeschichte, an Sie mit Worten aus der Stuttgarter Schulderklärung vom Herbst 1945:

Mit großem Schmerz sagen wir: Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden.

Im Mittelpunkt unserer Andacht soll die Erinnerung an zwei Menschen stehen, die in Dachau und in Auschwitz gelitten haben: Julius Kohn und Miriam RosenthalHier können Sie im Detail mitlesen oder nachlesen, was den beiden widerfahren ist.

Die Videoaufzeichnung ist hier online.

Gedenkandacht für die Opfer des Nationalsozialismus

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Hinweis: Das Pfarrbüro St. Peter ist in der Zeit vom 26.07.2021 bis 22.08.2021 urlaubsbedingt nicht erreichbar - bitte wenden Sie sich in dieser Zeit an das Pfarrbüro Hl. Kreuz (Tel. 08131-320760)