Vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 fand die erste Synodalversammlung des Synodalen Weges statt. 230 Delegierte zwischen 16 und über 70 Jahren kamen nach Frankfurt, um Themen, Aufgaben und Perspektiven des Synodalen Weges zu beraten.

Die erste Vollversammlung wurde per livestream in alle Welt übertragen und entsprechend rasch und vielfältig kommentiert. Es entstanden Interviews und Portraits zahlreicher Synodaler, besonders der jungen Teilnehmer. Der Synodale Weg hat ein anderes Gesicht als bisherige Bischofs- oder Diözesansynoden: Es ist bunter, vielfältiger, jünger und weiblicher.

Wie bringt man 230 Menschen, die sich nur teilweise oder gar nicht kennen, ins Gespräch? Was bei einer so großen Zahl ohnehin schon schwierig ist, wird noch schwieriger, wenn es sich um Menschen handelt, die es gewohnt sind, ganz bestimmte Untergruppen zu bilden und sich entsprechend zu verhalten.

Eine bestürzend einfache Methode, die sich schon während der ostdeutschen Meißner Synode (1969-1971) bewährt hatte, half: das Alphabet. Müller sitzt neben Müller, egal, ob Müller Priester ist oder Schülerin. So entstehen Gesprächsgruppen statt Seilschaften und man lernt Leute kennen, die man sonst nicht angesprochen hätte. Ein weiteres höchst taugliches Instrument zur Verbesserung der Kommunikationskultur: Alle dürfen reden, aber keiner länger als der andere. Nach verabredeter Zeit klingelt auch beim Erzbischof die Glocke, wenn er nicht zum Punkt kommt.

Weitere Informationen und zugehörige Beiträge finden sie unter: https://www.stpeter-dachau.de/aktuelles/synodaler-weg/

Synodaler Weg

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Hinweise: 1) Ab sofort bieten wir in Hl. Kreuz und St. Peter für eine begrenzte Anzahl an Teilnehmern sowohl Eucharistiefeiern als auch Wort-Gottes-Feiern an (siehe Gottesdienstordnung )! 2) Das Pfarrbüro St. Peter ist bis auf weiteres für den Parteiverkehr geschlossen und nur per Telefon, Fax oder E-Mail (siehe Kontakt) erreichbar!