Trauer ist ein Gefühl, so denken und empfinden wir. Doch tatsächlich erleben Menschen einen Verlust vorwiegend körperlich. Es liegt also nahe, in Zeiten der Trauer dem Körper etwas Gutes zu tun. Oasen-Tage wollen genau dies anbieten, in ganz unterschiedlichen Oasen “zelten“: Erfahrungen und Erlebnisse, die gut tun an Leib und Seele, wie eine Oase gut tut nach einer langen, entbehrungsreichen Wanderung in der Wüste unserer Trauer.

Am 27. Juli 2019 wird dies in etwas ungewöhnlicher Form angeboten. Mit Barbara Schulte-Büttner, einer Bewegungspädagogin, und Walter Hechenberger, dem Leiter des NetzwerkTrauerDachau „TaBOR“, werden trauernde Menschen neben anderen wohltuenden Dingen viel in Bewegung und Tanz sein. Es geht dabei nicht um Tanzschritte oder Standard-Tanz, es braucht auch keine Tanz-Vorerfahrung. Es braucht nur den Wunsch und die Sehnsucht, auf dem oft sehr mühsamen und anstrengenden Weg der Trauer nach einem Verlust sich eine gute, wohltuende Auszeit in einer Oase zu gönnen.

Weitere Elemente werden sein: am Lagerfeuer Geschichten erzählen, Lieder singen oder Liedern lauschen, schweigen oder reden. Es beginnt am Samstag, dem 27.07.2019 um 16.00 Uhr und endet am Sonntag, dem 28.07.2019 um 10.30 Uhr.

Ort der Oasennacht ist die KLHVS am Petersberg bei Erdweg. Die Seminargebühr  beträgt 10 €, für Übernachtung und Verpflegung inkl. Abendessen und Frühstück fallen 44 € an. Eine Anmeldung ist nötig bis zum 17. Juli 2019 beim Dachauer Forum unter 08131-99688-0. Weitere Informationen gibt es auch unter www.trauer-am-berg.de.

Oasen-Nacht für Trauernde

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