Präambel

. . . dem Menschen zugewandt – von Gott begleitet
Kinder fördern
Eltern stärken
gemeinsam handeln

Unser katholischer Kindergarten versteht sich als ein Teil der Pfarrgemeinde und der Kirche. Er ist ein Ort des gelebten Glaubens.

  • Indem wir uns am Vorbild Jesu Christi orientieren, fördern wir im Miteinander das Gespür der Kinder für Gott, die Mitmenschen und die Schöpfung und machen einen Gott erlebbar, der uns liebt und so annimmt, wie wir sind.
  • Wir vermitteln christliche Werte und sind offen für Kinder aller Religionen, unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft.
  • Wir übernehmen füreinander Verantwortung und schaffen in unserer Einrichtung eine vertrauensvolle Atmosphäre.
  • Wir sehen uns als verantwortungsvolle Begleiter der Kinder auf ihrem Weg zu selbstbewussten, selbstständigen, gemeinschaftsfähigen Mitgliedern unserer Gesellschaft. Dabei achten wir das Kind als eine eigenständige Persönlichkeit.
  • In unserem katholischen Kindergarten arbeiten wir zum Wohl des Kindes und seiner Familie. Deshalb prägen gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kindern und ihren Eltern. Beratend und begleitend unterstützen wir die Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder und achten ihre Erziehungsverantwortung.

Gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach einem gelingenden Weg ins Leben.

Die Kinder stehen im Mittelpunkt

Ein großer Schritt für ein kleines Kind

  • Das Kind, das ständig kritisiert wird, lernt zu verdammen.
  • Ein Kind, das geschlagen wird, lernt selbst zu schlagen.
  • Ein Kind, das der Ironie ausgesetzt wird, bekommt ein schlechtes Gewissen.

Aber

  • Ein Kind, das ermuntert wird, lernt Geduld.
  • Ein Kind, das Freundlichkeit erfährt, lernt Freundschaft.
  • Ein Kind, das Geborgenheit erleben darf, lernt Vertrauen.
  • Ein Kind, das geliebt und umarmt wird, lernt Liebe in dieser Welt zu empfangen.

Die Rechte unserer Kinder

§ 1 Jedes Kind hat das Recht seine Bedürfnisse zu leben, bis zu der Grenze, wo die Freiheit des anderen beginnt.
§ 2 Jedes Kind hat das Recht auf aktive, positive Zuwendung und Wärme.
§ 3 Jedes Kind hat das Recht im Freispiel selbst zu bestimmen, was, mit wem, wo und wie lange es spielen möchte.
§ 4 Jedes Kind hat das Recht auf zuverlässige Absprachen, auf Phantasie und eigene Welten.
§ 5 Jedes Kind hat das Recht auf Auseinandersetzung mit Kinder und Erwachsenen, um die Konsequenzen des eigenen Verhaltens erfahren zu lernen.
§ 6 Jedes Kind hat das Recht auf Misserfolg, weil es lernen muss auch damit umzugehen.
§ 7 Jedes Kind hat das Recht in Ruhe gelassen zu werden, sich zurückzuziehen und sich als Person auch gegen andere Kinder oder Erwachsenen abzugrenzen.

Alle Kinder der Welt haben das Recht auf die Erfüllung dieser Rechte unabhängig von Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Religion, nationaler und sozialer Herkunft.

Unsere Arbeit mit den Kindern

Wir möchten, dass sich die Kinder bei uns angenommen und geborgen fühlen. Der Kindergarten soll ein Ort sein, an dem die Kinder mit unserer Unterstützung experimentieren, ausprobieren und Erfahrungen sammeln können. Wir wollen den Grundstein legen für die Entwicklung eines selbstständigen, selbstbewussten, kreativen und kritischen Menschen.

Unser pädagogischer Ansatz

In unserem Kindergarten steht das SPIEL im Mittelpunkt des Erziehungs- und Bildungsgeschehens. Es werden die besten Bedingungen für die Persönlichkeitsentfaltung des Kindes, den Raum der Freiheit und der Eigenständigkeit gegeben.

Wir geben dem Kind die Möglichkeit, durch Kontakt mit anderen Menschen, durch altersgemäße Begegnungen mit der Umwelt und mit vielfältigen Materialien Erfahrungen zu sammeln, mit ihnen und an ihnen seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu üben und sich nach seinem eigenen Lebensrhythmus zu entwickeln.

Religiöse Erziehung

Da wir ein katholischer Kindergarten sind, richten wir unsere pädagogische Planung hauptsächlich nach den kirchlichen und jahreszeitlichen Festen (Erntedank, Martins-Fest, Advent, Nikolaus, Weihnachten, Fasching, Ostern, Maifest, Pfingsten, Abschied der Vorschulkinder usw.). Das heißt, dass die Glaubenserziehung in die pädagogische Planung und das allgemeine pädagogische Handeln integriert wird. Dazu gehört auch, dass wir regelmäßig vor dem Mittagessen beten und Wort-Gottes-Feiern abhalten.

Sozialerziehung

Das Kind soll lernen

  • sich in einer Gemeinschaft zurechtzufinden,
  • altersgemäß eigene Bedürfnisse zur Geltung zu bringen oder auch zurückzustellen,
  • Verantwortung für sich und andere zu übernehmen,
  • bei Konflikten nach befriedigenden Lösungen zu suchen,
  • Partnerschaften einzugehen und Freundschaften zu schließen.

Erziehung zur Selbstständigkeit

Die Kinder sollen lernen, sich selbstständig im Tagesablauf zurechtzufinden, z.B. beim An- und Auskleiden, durch freie Spiel- und Partnerwahl, indem sie kleinere Arbeiten für sich und andere erfüllen. Sie sollen lernen, Selbstsicherheit im Vertrauen auf ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und die Konsequenzen des eigenen Tuns zu erfahren und zu erkennen. Die Kinder sollen aber auch befähigt werden „Nein“ sagen zu können und ein „Nein“ von anderen zu akzeptieren.

Unsere Arbeit mit den Eltern

Der Kindergarten ist eine sozialpädagogische Einrichtung. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Sie unterstützt und ergänzt die Erziehung in der Familie und fördert die Gesamtentwicklung des Kindes zwischen drei Jahren bis zum Schuleintritt. Diese Arbeit mit dem Elternhaus ist für die Erziehung unerlässlich. Wir brauchen das Interesse der Eltern an der Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsarbeit unseres Kindergartens.

Wir unterstützen uns gegenseitig durch:

  • Informationsaustausch zum Wohle des Kindes (Tür- und Angelgespräche),
  • Einzelgespräche,
  • Elternabende bzw. Elternnachmittage,
  • Mithilfe und Vorbereitung von Festen und Aktionen,
  • Elternbriefe,
  • Infowand (Rahmenpläne, Elternbriefe, Kinderarbeiten, Bilder, Speisepläne).
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