Firmvorbereitung

Grundsätzliches:

Welchen Sinn ein Sakrament im Allgemeinen und das der Firmung im Besonderen hat, dazu gibt es ganz verschiedene Auffassungen, angefangen von der Freude auf eine traditionelle Familienfeier mit schönen und wertvollen Geschenken bis hin zu der Erwartung, der Firmling bekräftige nun, gestärkt durch den Heiligen Geist, das Ja der Eltern bei der Taufe zu einem an Jesus Christus orientierten Leben.

Sakrament bedeutet "heiliges Zeichen". Es ist wie mit einem Geschenk, das mir ein Mensch, der mir viel bedeutet, gemacht hat und das mir diesen Menschen selbst gegenwärtig werden lässt. Für einen anderen, dem dieser Mensch gleichgültig ist, wird jenes Geschenk ein simpler Gegenstand ohne jede Bedeutung bleiben. Auch die "heiligen Zeichen" der Sakramente können nur dann einen Gott, der an den Knotenpunkten unseres Lebens gegenwärtig ist, erfahrbar machen, wenn wir uns für diese Erfahrung öffnen.


Deshalb ist eine Vorbereitung auf die Firmung notwendig. Der Inhalt der Firmvorbereitung findet in Gruppen statt. Wir bitten Sie herzlich, die Jugendlichen in der Zeit der Firmvorbereitung zu begleiten und Anteil zu nehmen an ihren Erfahrungen. Für nicht sinnvoll halten wir es, die Jugendlichen gegen ihren Willen zur Firmung zu drängen, denn dann schwindet die Chance, dass sie die Zeit der Vorbereitung als fruchtbare Zeit erleben. Wer sich nicht firmen lässt oder die Firmung aufschiebt, hat für später keinerlei Nachteile zu erwarten.

Aktuelles:

Die Pfarreien St. Peter und Hl. Kreuz hatten bislang unterschiedliche Firmalter und -konzepte: Während in St. Peter alle 2 Jahre die Schüler der 7. und 8. Klassen eingeladen waren, wurden in Hl. Kreuz die 8. und 9. Klassen angesprochen.

Am 27. April 2012 steht die Firmung für beide Pfarreien an. In einer kleinen „Denk-Gruppe“ mit erfahrenen „Firmvorbereitern“ aus beiden Pfarreien wurden deshalb erste Schritte hin zu einem gemeinsamen Firmkonzept gegangen. Die wichtigsten Ergebnisse sind:

Die Firmvorbereitung wird in Form eines Glaubenskurses (Titel: „Check in“) und für beide Pfarreien gemeinsam gestaltet. In Zukunft sollen jährlich die 8. Klassen beider Pfarreien eingeladen werden. Deshalb werden für 2012 aus St. Peter nur die Achtklässler, aus Hl. Kreuz die 8. und letztmalig noch die 9. Jahrgangsstufe dabei sein.

Die bisher in der Firmvorbereitung Engagierten sind als Glaubenszeugen und Gruppenleiter weiterhin die wichtigsten Träger des Firmkonzepts. Erwachsene und Jugendliche beider Pfarreien werden dabei zusammenwirken.

Eines der wichtigsten Ziele des Glaubenskurses ist und bleibt es, den Jugendlichen einen positiven Kontakt zu Pfarreien und zur Kirche zu ermöglichen. Sie sollen Jugendarbeit, Gottesdienste und die soziale Arbeit der Pfarreien kennenlernen.

Zum positiven Kontakt gehört auch das Gefühl in der Gemeinde willkommen zu sein. Deshalb ist die ganze Gemeinde mitverantwortlich: Helfen Sie durch kleine Gesten und freundliche Hinweise den Jugendlichen sich im Gottesdienst zurecht zu finden.



Kontakt:

Markus Grimm, Gemeindereferent,
Sudetenlandstr. 62, 85221 Dachau,
Tel.: 08131/3207613,
E-Mail: mgrimm@ebmuc.de

Markus Grimm (Foto: privat)

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