Grundsätzliches

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Foto: Markus Grimm

Welchen Sinn ein Sakrament im Allgemeinen und das der Firmung im Besonderen hat, dazu gibt es ganz verschiedene Auffassungen, angefangen von der Freude auf eine traditionelle Familienfeier mit schönen und wertvollen Geschenken bis hin zu der Erwartung, der Firmling bekräftige nun, gestärkt durch den Heiligen Geist, das Ja der Eltern bei der Taufe zu einem an Jesus Christus orientierten Leben.

Sakrament bedeutet „heiliges Zeichen“. Es ist wie mit einem Geschenk, das mir ein Mensch, der mir viel bedeutet, gemacht hat und das mir diesen Menschen selbst gegenwärtig werden lässt. Für einen anderen, dem dieser Mensch gleichgültig ist, wird jenes Geschenk ein simpler Gegenstand ohne jede Bedeutung bleiben. Auch die „heiligen Zeichen“ der Sakramente können nur dann einen Gott, der an den Knotenpunkten unseres Lebens gegenwärtig ist, erfahrbar machen, wenn wir uns für diese Erfahrung öffnen.

Deshalb ist eine Vorbereitung auf die Firmung notwendig. Der Inhalt der Firmvorbereitung findet in Gruppen statt. Wir bitten Sie herzlich, die Jugendlichen in der Zeit der Firmvorbereitung zu begleiten und Anteil zu nehmen an ihren Erfahrungen. Für nicht sinnvoll halten wir es, die Jugendlichen gegen ihren Willen zur Firmung zu drängen, denn dann schwindet die Chance, dass sie die Zeit der Vorbereitung als fruchtbare Zeit erleben. Wer sich nicht firmen lässt oder die Firmung aufschiebt, hat für später keinerlei Nachteile zu erwarten.

Rückblick auf die Firmung 2017

Foto: Roswitha und Winfried Schäfer

Zum Firmgottesdienst am Freitag, den 12. Mai kam Domkapitular Prälat Kastenhofer. Er verdeutlichte den jungen Christen den Heiligen Geist als stärkende Kraft Gottes, die insbesondere in Zeiten des Umbruchs wie der Jugendzeit dem Menschen beistehe. Insofern sei er mehr als ein Glücksbringer, wie man ihn als Zeichen der Hoffnung in Prüfungssituationen bei sich trage. Das Bild der Geist-Taube (alle Firmlinge hatten an dem Gemeinschaftswerk mitgearbeitet) prangte während des Gottesdienstes wieder über dem Rhythmuschor Hl. Kreuz, der erstmals das neue Lied aus Taizé „Atme in uns, Heiliger Geist“ interpretierte, passend zur meditativen Stimmung vor der Firmspendung.

Das Team der Gruppenleiter dankt besonders der Pfarrjugend beider Pfarreien, die durch ihr Engagement und ihre Impulse den Kontakt zu den Firmlingen weiter verbessert und das Programm verjüngt hat und hofft, dass sich diese erfreuliche Entwicklung fortsetzt.

Quelle: Markus Grimm, Pfarrverbandsbrief Sommer 2017

Ausblick auf die Firmung 2018

Im Jahr 2018 wird die Spendung des Firmsakraments am Freitag, den 23. März um 18 Uhr in der Pfarrkirche Hl. Kreuz durch Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger erfolgen.

Termine

Kontakt

Grimm_M_336x336Markus Grimm, Gemeindereferent,
Sudetenlandstr. 62,
85221 Dachau,
Tel.: 08131-32076-13,
E-Mail: mgrimm@ebmuc.de

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