Mosambik ist ein großes Land (801.600 qkm) an der Südostküste Afrikas. Im Südwesten grenzt es an Südafrika und Swasiland, im Westen an Simbabwe und Sambia und im Norden an Malawi und Tansania. Die Hauptstadt des Landes, Maputo, liegt ganz im Süden.

Etwa 40% der Einwohner Mosambiks sind Christen. Beira, die Hauptstadt der Provinz Sofala, ist gleichzeitig Bischofssitz des Erzbistums Beira. Nhamatanda, die Hauptstadt des Bezirks Nhamatanda, liegt etwa 110km von Beira entfernt im sog. Beira-Korridor im Gebiet des Flusses Pungwe und ist eine wichtige Eisenbahnstation auf der Strecke zur Grenze nach Simbabwe.

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Foto: privat

Der Bezirk Nhamatanda ist sehr groß und bildet eine einzige Pfarrei mit dem Namen „Maria Immaculata“ (Maria Unbefleckte Empfängnis), die am 8. Dezember 1989 vom damaligen Erzbischof Jaime Pedro Gonçalvez gegründet wurde. Bei seinem Besuch anlässlich der Feier des Weltmissionssonntags 2001 machte er uns den Vorschlag, diese Pfarrei partnerschaftlich zu unterstützen.

Derzeit ist Pater Justino Cesar als Pfarrer für die Betreuung der mehr als 6.000 Katholiken zuständig.

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Foto: privat

Die Pfarrei besitzt eine Kapelle mit einer Kapazität von 100 Sitzplätzen, die 1931 erbaut wurde und als Folge kriegsbedingter Beschädigungen seit 1988 nicht mehr für gottesdienstliche Feiern benutzt werden kann. Ersatzweise wurde aus einfachen Materialien ein Schutzdach für 500 Personen errichtet. Am 25. Februar 2010 brach dieses wegen intensiver Regenfälle in dieser Region zusammen. Danach gingen die Gemeindemitglieder zunächst dazu über, unter einem Baum im Garten der Kirche zu beten.

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Foto: privat

Dank unserer finanziellen Unterstützung konnte in der Zwischenzeit ein neues Schutzdach für die Feier der Gottesdienste errichtet werden. Gleichzeitig wurde in der Gemeinde der Ruf nach einer neuen Kirche immer lauter, woraus das Projekt „Wiedererrichtung der Kirche von Nhamatanda“ entstand. In diesem Zusammenhang wurden für die Infrastruktur der Pfarrei (z.B. Pfarrhaus) ein Grundstück von 80×80 m mit einer Mauer und einem Schiebetor eingezäunt, 1.000 Grundstein-Blöcke gegossen, Eisenträger, Steine, Sand und 160 Sack Zement gekauft. Außerdem wurde in einer Fläche von 40×15 m der Untergrund für die Grundsteine einer Kirche für 1.000 Personen vorbereitet. Wegen fehlender Finanzmittel mussten die Arbeiten an der Kirche aber erst einmal gestoppt werden.

Kontakt

Kaltner_H_150x150Dr. Herbert Kaltner,
Johann-Ziegler-Str. 8, 85221 Dachau,
Tel. 0173-3552001,
E-Mail: kaltner@lmu.de


© Flagge: www.nationalflaggen.de

„Eine Welt“-Projekt in Mosambik

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